Weblog

TWE Leipzig

Letzten Freitag ging es wiedermal sehr früh raus und mit dem Bootshänger Richtung Leipzig Burghausen. Nach kleineren Kommunikationsschwierigkeiten und dadurch Probleme bei der Wegfindung schafften wir es schließlich doch pünktlich zu Trainingsbeginn am Bootshaus zu sein. Das Wetter war super, nur die Mücken waren leider auch sehr aktiv, was einen Aufenthalt außerhalb des Bootshauses, neben dem Training, eigentlich nicht möglich machte. Die Atmosphäre war relativ entspannt, was wahrscheinlich auch daran lag, dass wir in der zweiten Einheit wieder eine Runde Fußball spielen durften. Nach einem langen Trainingstag sollte es Abends noch ins Kino gehen, es war zwar schwierig sich für einen Film zu entscheiden, doch letztendlich wurde Prince of Persia und obwohl unsere Erwartungen nach der Vorschau im Keller waren, wurde es doch noch recht unterhaltsam. Der Samstag begann wieder viel zu früh und halb schlafend absolvierten wir da erste Einheit und nach der Stärkung beim Frühstück konnten wir gestärkt bei strahlendem Sonnenschein wieder eine Runde peppeln gehn. Natürlich waren wir nicht immer nur Fußball spielen, sondern nutzten auch das super Wasser, um uns den Feinschliff für die KLeinbootüberprüfung nächste Woche zu holen. Samstagabend schauten wir gemeinsam in der Saunalandwelt von Martins Vati Championsleague, nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Technik und verpassten ersten Minuten, wurde es ein netter Abend mit gutem Essen aber dem falschen Ergbnis... Sonntag Mittag kam das von vielen langersehnte Ende des TWE und wieder zu Hause, konnte ich den Tag gemütlich mit Family beim Grillen und mit Lagerfeuer ausklingen lassen.

Erstellt von Tim am 23.05.2010 um 21:47 Uhr.


Internationale Wedau-Regatta

Mit Philipp Wende von der Wurzener Rudergesellschaft hat Tim den Vorlauf am Freitag als Zweiter hinter Hans Guhne und Tim Bartels beendet. Sie hatten somit ein Platz im Finale am Samstag sicher!

Leider ist Tim krank geworden und konnte an den folgenden Tagen nicht starten! Marcel Hacker ist im Doppelvierer für ihn eingesprungen und sie haben sich den Sieg errudert.

Nun heißt es für Tim gesund werden und bleiben und fleißig trainieren, um den nächsten Test positiv zu meistern!

Die Bilder sind unter Mediathek rudern.de zu finden. Weitere Infos zur Regatta gibt es unter Wedau- Regatta

Erstellt von Marie Grohmann am 18.05.2010 um 16:11 Uhr.


Autogrammkarte

Tim hat eine Autogrammkarte. Gern schicken wir diese weiter und vergrößern damit Tims Bekanntheitsgrad.

Wer an einer Autogrammkarte Interesse hat, meldet sich bitte über Kontakt bei Tim.

Erstellt von Marie Grohmann am 30.04.2010 um 13:50 Uhr.


5. Platz bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften

Bei herrlichem Sonnenschein und einem spiegelglatten Beetzsee sind heute die Deutschen Meisterschaften mit den Finalrennen zu Ende gegangen.
Nach dem Sieg im Vorlauf und Viertelfinale, hatte sich Tim am Samstag mit einem dritten Platz für das Finale qualifiziert. Heute waren meine Eltern und ich zum Anfeuern hin gefahren und Tim ist ein gutes Rennen gelungen.
Die ersten 1000m führte er und forderte Marcel Hacker und Matthias Rocher heraus. Ob es nun an dem auffrischendem Wind, einer Bootswelle oder doch mangelnder Kraft lag, dass er letztlich Fünfter geworden ist, möchte ich hier nicht zur Debatte stellen.

Dennoch ist es ein fantastisches Ergebnis, was darauf hoffen lässt, dass Tim dieses Jahr mit zur WM nach Neuseeland fahren kann!

Jetzt ist er auf dem Weg nach Ansbach (Hochschule), um seine Englischkenntnisse innerhalb seines Fernstudiums zu perfektionieren.

Ergebnis SM 1x A FA

  1. Platz: Frankfurter Rudergesellschaft 'Germania' 1869 e.V. (GER) M. Hacker 7:15.18

  2. Platz: Berliner Ruder-Club e.V. (GER) E. Knittel 7:17.44

  3. Platz: Ruderclub Magdeburg im Sportclub Magdeburg 1 (GER) M. Rocher 7:22.57

  4. Platz: Rendsburger Ruderverein e.V. (GER) L. Schoof 7:25.06

  5. Platz: Dresdner Ruder-Club 1902 e.V. 1 (GER) T. Grohmann 7:25.39

  6. Platz: Wurzener Rudervereinigung 'Schwarz-Gelb' e.V. (GER) P. Wende 7:33.19

Erstellt von Marie Grohmann am 18.04.2010 um 21:03 Uhr.


Wassertrainingslager Racice (CZE)

Ostermontag und der Wecker klingelt vor sechs Uhr... einen besseren Wochenanfang kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Doch es sollte nicht auf eine Osterwanderung in der Sächsischen Schweiz mit Familie gehen, sondern ins Bootshaus zum Krafttraining und Hänger beladen für das Wassertrainingslager in Racice die Woche. Doch wir konnten uns noch glücklich schätzen wenigstens den Sonntag zu Hause verbringen zu können und etwas von Ostern zu haben.

Kurz nach 10 Uhr konnte die Trainingsgruppe mit sechs Skullern und zwei Riemerinnen schließlich gen Tschechien aufbrechen. Die Fahrt nach Racice mit Hänger gestaltete sich dieses Mal sehr abenteuerlich, weil nach der Hälfte der Strecke und dem Ende der Autobahn das Navi zur Hilfe genommen werden musste und wie sollte es auch anders sein, es führte uns einen völlig neuen Weg mitten durch die Pampa in Tschechien und das mit Bootshänger. Für die Anwohner der "drei- Häuser- Dörfer" war das natürlich ein Erlebnis, wenn da so ein Gefährt durch ihre kleinen Straßen fuhr und wir wurden sehr oft vom Straßenrand aus bestaunt. Mit noch zusätzlichen kleinen Umwegen, da es doch sehr schwer war den Anweisungen des Navis zu folgen, haben wir es dann aber wider Erwarten pünktlich zum Mittagessen an der Regattastrecke geschafft und konnten das leckere Essen zum ersten Mal genießen...

Nach dieser anstrengenden Fahrt war eine Mittagsruhe mehr als nötig und anschließend haben wir ausgeruht die Boote angebaut und die ersten Runde in der Strecke gedreht und nach dem doch nur mäßig guten Wasser der Elbe mit Hochwasser ging es hier auf stehendem Gewässer bei spiegelglatten Wasser wieder super und das Rudern hat wieder Spaß gemacht.

Am nächsten Morgen lag die Regattastrecke noch völlig im Morgennebel. Es war sehr kalt und man konnte nicht mal 50m weit sehen, aber das Wasser war einfach wunderbar und der Himmel eigentlich auch wolkenlos, wenn da der Nebel nicht gewesen wäre. Das Rudern durch den Nebel hat immer ein ganz besonderes Flair, besonders weil nach und nach die Sonne rauskam und die eingefrorenen Finger wieder auftauen ließ.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir in der zweiten Einheit die Strecke mit Skates umrunden und die anderen Trainingsgruppen aus Dresden, Leipzig und auch Schweden bestaunen. Die weiteren Tage verliefen recht unspektakulär, denn der Tagesablauf war weitgehend immer derselbe und nur die zweite Einheit variierte ein wenig. So waren wir auch einmal Fußball spielen und im Kraftraum, um uns schnellkräftig zu betätigen. Am Donnerstag kam dann schließlich der langersehnte freie Nachmittag. Doch wie sollte es auch anders sein, Karl, mein Zimmerkollege und ich, verbrachten ihn nahezu komplett schlafend im Zimmer. Doch das war eigentlich nix Neues, denn es kam uns teilweise so vor als würden wir nur schlafen, essen und trainieren. Am Freitag konnten wir ausgeruht in die ersten Strecken starten, doch leider bei mir nur mit mäßigen Erfolg aber einigen lichten Momenten, die auf bessere Leistungen hoffen ließen.

Der Samstag sollte eigentlich belastungsfrei bleiben bei Philipp und mir, jedoch überlegte es sich Herr Scheibe kurzfristig doch anders und scheuchte uns dann noch einmal über die 1000m Strecke, womit ich allerdings sehr zufrieden war und die Leistung hat auch endlich mal gestimmt. Zum Glück mussten wir nicht, wie der Rest der Mannschaft, bei strömendem Regen und Gegensturm fahren, sondern bei Sonnenschein und sogar ganz leichtem Schiebewind, auch wenn die Rennen nur 20min auseinander waren. Ein bisschen Glück gehört eben auch dazu!

Heute am Sonntag sollte es schließlich auf die Wettkampfstrecke gehen und es wurden gute Zeiten erwartet, doch leider machte das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung und es war relativ starker Gegenwind und die Zeiten waren bei uns nicht viel unter acht Minuten.
Aber Alles in Allem konnten wir uns absolut nicht beschweren über die Woche, denn eigentlich hatten wir größtenteils immer spiegelglattes Wasser und ich glaube, selbst Herr Scheibe könnte nach diesem Trainingslager einigermaßen zufriedengestellt sein, auch wenn wir sicherlich immer noch Einiges verbessern müssen...

Am Mittwoch geht es dann zur Kleinbootmeisterschaft nach Brandenburg und ich hoffe, dass wir unsere Ziele erreichen können und gut in die lange Saison starten. Aber ich denke wir können mit gesundem Selbstbewusstsein in die Rennen kommendes Wochenende gehen...

Erstellt von Tim am 11.04.2010 um 19:38 Uhr.