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Berliner Ergometermeister 2016

Ein kleiner Trainingsgruppenausflug stand am gestrigen Samstag auf dem Programm. Anfänglich dachte ich, ich müsse alleine die Fahrt nach Berlin antreten aber dann hat sich doch die gesammelte Trainingsgruppe für den Wettkampf entschieden und wir konnten uns gemeinsam auf den Weg machen. Ohne Herrn Scheibe wirkte alles ein wenig provosorisch aber jeder machte sein Ding. Die Erwärmung musste durch eine halbe Stunde Verspätung im Programm ein wenig in die Länge gezogen werden. Unsere zwei Mädels, Sina und Katja, waren direkt vor uns dran und holten schon den ersten Berliner Meister- Titel nach Sachsen, denn Sina konnte das Rennen für sich entscheiden und Katja belegte einen guten 3. Platz! Direkt danach und noch halb heiser vom Anfeuern der Mädels, fand dann unser, also Stephen, Justus und mein Rennen statt. Ich hatte keine große Vorstellung der Zielzeit, die fahren wollte und so ging ich recht locker in das Rennen. Neben mir saßen Paul Schröter und Anton Braun, zwei Riemer aus der Nationalmannschaft. Justus führte jedoch das Rennen fast die kompletten ersten 500m an, danach setzte ich mich jedoch an die Spitze. Paul Schröter hatte ich die ganze Zeit im Blick und konnte so recht kontrolliert die mittleren 1000m fahren. 700m vorm Ziel halfen 10 Druckschläge für einen deutlichen Ausbau der Führung und durch den Endspurt 300m vorm Ziel konnte ich die Führung auf knapp vier Sekunden ausbauen und eine Zeit von 5:51,9min errudern. Damit war ich recht zufrieden! Besonders freute ich mich über Justus, der im Endspurt noch Anton Braun und Tim Bartels hinter sich lassen konnte und somit auch auf dem 3. Platz einkam mit einer Zehntel vor dem 4. Platz und 3 Zehnteln vorm 5. Platz. Starke Leistung! Somit war die Trainingsgruppenleistung perfekt und wir fuhren mit zwei Meistern und zwei dritten Platz wieder nach Hause!

Erstellt von Tim Grohmann am 11.12.2016 um 16:46 Uhr.


Langstrecke Dortmund

Am Freitag stand nun seit längerer Zeit mal wieder die erste Standortbestimmung des neuen Trainingsjahres auf dem Programm. Der Start für die Teilnehmer von Rio war freiwillig aber da ich nun schon eine Weile trainierte und nicht unfit bin, wollte ich auch starten. Warum soll ich trainieren, wenn ich keine Wettkämpfe fahren möchte? Von daher ging die Reise am ersten Adventswochenende mit Bus und Hänger Richtung Westen. Angekommen am Kanal bauten wir fix unsere Boote an und dann ging es auch schon aufs Wasser. Meine Trainingsgruppe hat sich in den letzten beiden Jahren deutlich verjüngt. War ich sonst oft einer der Jüngeren, bin ich nun schlagartig zum "Alten" geworden. Wir sind mittlerweile noch 7 Sportler in Dresden. Drei Damen, darunter zwei Riemerinnen, die in Dortmund im Einer an den Start mussten und sich auch beachtlich schlugen und noch eine "Leichte", die jedoch krankheitsbedingt fehlte. Ansonsten gibt es noch ein Leichtsgewicht, der schon eine Weile bei uns trainiert und zwei "schwere" Skuller, sodass ich nicht alleine vor mich hintrainieren muss und es auch definitiv nicht langweilig wird.

Am Samstag stand dann der Wettkampftest auf dem Ergometer auf dem Programm. Ich war mir unschlüssig über meine derzeitige Form und wollte defensiv starten und sehen was möglich ist. Mit einer 5:52min über die virtuellen 2000m hätte ich gerechnet. Aber nach den Startschlägen war ich überrascht, denn es ging recht locker und ich blieb schon die ersten 500m deutlich unter meinem "Fahrplan", die 2. 500m warte ich ab und fuhr die 1:28/ 500m durch, die eine 5:52 bedeutet hätte, aber das wusste ich schon, dass es schneller werden würde. Auf den 3. 500m wurde es dann schon langsam wieder schneller und die 1:27 stand oft auf dem Display. Hintenraus wird es immer schwer, aber die schnellsten 500 in diesem Rennen waren trotzdem die letzten 500m und so stand am Ende eine 5:48,9min auf dem Display und notiert wurde nachher eine 5:49,0, da sie internen Speicher so stand...wenn ich das gewusst hätte... aber gut. Mit der Zeit war ich recht zufrieden, denn es ist immer schön zu sehen, wenn sich das Training irgendwie auszahlt. Maximilian Fränkel aus Frankfurt war 8/10 schneller und somit war ich 2. der Rangliste. Kompensiert wurde im Anschluss im Einer und danach fuhren wir gemeinsam ins Hotel, um die Beine nochmal hochzulegen.

Am Abend ging es gewohnheitsmäßig in die Stadt zum Essen und im Anschluss auf den Weihnachtsmarkt.

Am ersten Advent konnten wir dann leider nicht ausschlafen und schlemmen bis zum Umfallen, denn 10:38 Uhr fiel schon der Startschuss für die 6000m im Einer. Das Wetter war gut. Recht frisch mit 5 Grad, aber immerhin kein Wind und nur teilweise Regen. Ich bin leider nicht so richtig ins Rennen gekommen und quälte mich mehr oder weniger über die Strecke. Auf meinen Vordermann fuhr ich auf und schaukelte mich dann durchs Fahrwasser. Boris Orlowski verkündete im Ziel den dritten Platz hinter Jason Osborne und Tole Naske, die beide sehr stark gefahren sind. Timo Piontek konnte sich direkt noch mir auch noch zwei Sekunden vor mich setzen und ein wenig später noch Henrik Runge, sodass in der Endabrechnung ein 5. Platz zu Buche stand. Damit bin ich auch nicht ganz zufrieden aber ok ist es schon... Die Leistung der Trainingsgruppe war im Großen und Ganzen recht zufriedenstellend. Steven Hacker belegte den 9. Platz im Einer und Katja Rübling bei den Frauen gar den 7. Platz, was nicht nur als Riemerin beachtlich ist, sondern auch im ersten "Frauenjahr".

In den kommenden Wochen steht das Training der Grundlagenausdauer im Vordergrund und natürlich dürfen auch die koordinativen Fähigkeiten beim Spiel nicht zu kurz kommen. Am Mittwoch ist hierzu ein Tischtennisturnier, organisiert vom Ingenieurbüro für Wasser und Boden mit Wolfram Kritzner, Mitglied im TopSponsoring Dresden- Netzwerk, und am Sonntag dann noch Punktspiel im Tennis, wo Einzel gespielt wird und Doppel im Mixed. Ich freue mich auf Beides, denn es bietet immer eine willkommene Abwechslung.

Am 10.12.2016 findet in Berlin dann der erste Ergocup des Winters statt, wo ich mich auch der Konkurrenz stellen werde.

Erstellt von Tim Grohmann am 28.11.2016 um 08:10 Uhr.


Ehrung Zentrum für Hochschulsport der Uni Leipzig

Am Donnerstag fand dann auch schon die nächste Ehrung statt. Dieses Mal durch die Uni Leipzig. Sie lud die studierenden Leistungssportler in Marriott Hotel Leipzig ein und es fand eine Ehrung mit vielen netten Anekdoten und in entspannter Atmosphäre statt.

Erstellt von Tim Grohmann am 21.11.2016 um 11:24 Uhr.


Ehrung Landesruderverband Sachsen

Am Dienstag, dem 15.11.2016 fand im Bootshaus des Dresdner Ruderclub die jährliche Ehrung der erfolgreichen sächsischen Ruderer statt. Die Veranstaltung begann mit einem guten Buffett und so konnten wir gestärkt in die anstehende Ehrung gehen. Tobias Rossberg und Bernd Bielig führten als Moderatoren durch die Veranstaltung mit dem Höhepunkt der beiden Doppelviererrennen von Rio. Nach den Ehrungen biieb noch genügend Zeit für viele interessante Gespräche und darauffolgenden Buß- und Bettag durften wir zur Feier des Feiertages ausschlafen und begannen erst 8 Uhr mit dem täglichen Training.

Erstellt von Tim Grohmann am 21.11.2016 um 11:13 Uhr.


Trainingsstart, Langstrecke Berlin und Ausblick

Der Start ins Trainingsjahr begann für mich Ende September und es stellte sich auch nicht wirklich die Frage ob es weitergehen würde. Ich werde nun den Fokus wieder mehr auf mein Studium lenken.

In der trainingsfreien Zeit, die ich größtenteils in Dresden verbrachte, konnte ich sehr gut meinen Hobbies nachgehen und unter anderem die Clubmeisterschaft im Golf mitspielen oder auf Fehmarn Windsurfen gehen. Ich begann im September auch die Ausbildung zum Trainer B in der Sportart Rudern und werde diese hoffentlich am Wochenende erfolgreich und mit Trainerschein abschließen.

Anfang Oktober wurde das Training noch einmal vom Urlaub unterbrochen. Dieser fand auf Sardinien statt und war traumhaft. Viel Windsurfen und ein bisschen Sightseeing aber alles in allem sehr entspannt :)

Der erste Wettkampf der Saison fand letztes Wochenende bei der Langstrecke in Berlin statt. Ich habe mich dazu entschlossen trotzdem Wettkämpfe mitzufahren, da ich sonst auch nicht trainieren müsste, deswegen werde ich auch in Dortmund am Start sein. Nach der Vorbelastung eine Woche vorher auf der Elbe hatte ich mir ein bisschen Gedanken gemacht. Ich sollte 8km mit der Strömung fahren und die Performance war... eher mäßig... Aber die Woche darauf war wahrscheinlich auch die Motivation ein bisschen höher und ich konnte mit knapp einer halben Minute Vorsprung gewinnen. Allerdings waren eigentlich nur U23 am Start aber es war auch ein ordentliches Rennen.

In dem kommenden beiden Wochen bis Dortmund werden wir versuchen die Grundlagenausdauer noch weiter zu verbessern um dann in Dortmund eine vernünftige Leistung abzuliefern. Zwei Wochen später findet dann in Berlin ein Ergo- Cup statt und vielleicht gibt es vor Weihnachten noch ein Wochenende im Schnee, also auf Skiern.

Erstellt von Tim Grohmann am 08.11.2016 um 18:36 Uhr.