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Gesundes neues Jahr!

Ich wünsche Euch allen ein gesundes neues und hoffe ihr seid gut ins Jahr 2017 gestartet. Mich hatte es leider über Weihnachten ein wenig ausgehebelt und so musste ich die Feiertage im Bett verbringen. Jule& ich verabschiedeten uns dann in Richtung Süden nach Andalusien, dort konnte ich mich auskurieren und wir verbrachten den Jahreswechsel in Sevilla.

Was 2017 für mich bereit hält werden wir noch sehen aber die Vorbereitung auf die neue Saison läuft ganz normal, auch wenn ich durch die Krankheit wieder einen Schritt zurück gemacht habe, bin ich doch nicht schlecht drauf. In der letzten Zeit werde ich immer wieder gefragt, ob ich noch weiter Leistungssport betreibe und die Antwort lautet klar und deutlich "Ja!". Neben dem Leistungssport werde ich bestimmt noch zwei Jahre für den Abschluss meines Studiums der Sportwissenschaften brauchen und so lange plane ich auf jeden Fall auch noch Leistungssport zu betreiben. Was die Zukunft im Zuge der Leistungssportreform für uns bereithält bleibt abzuwarten aber mein Lebensmittelpunkt ist und bleibt in Dresden, auch wenn ich für Leipzig an den Start gehe.

In diesem Sinne wünsche Ich Euch ein schönes Wochenende!

Erstellt von Tim Grohmann am 13.01.2017 um 17:51 Uhr.


Berliner Ergometermeister 2016

Ein kleiner Trainingsgruppenausflug stand am gestrigen Samstag auf dem Programm. Anfänglich dachte ich, ich müsse alleine die Fahrt nach Berlin antreten aber dann hat sich doch die gesammelte Trainingsgruppe für den Wettkampf entschieden und wir konnten uns gemeinsam auf den Weg machen. Ohne Herrn Scheibe wirkte alles ein wenig provosorisch aber jeder machte sein Ding. Die Erwärmung musste durch eine halbe Stunde Verspätung im Programm ein wenig in die Länge gezogen werden. Unsere zwei Mädels, Sina und Katja, waren direkt vor uns dran und holten schon den ersten Berliner Meister- Titel nach Sachsen, denn Sina konnte das Rennen für sich entscheiden und Katja belegte einen guten 3. Platz! Direkt danach und noch halb heiser vom Anfeuern der Mädels, fand dann unser, also Stephen, Justus und mein Rennen statt. Ich hatte keine große Vorstellung der Zielzeit, die fahren wollte und so ging ich recht locker in das Rennen. Neben mir saßen Paul Schröter und Anton Braun, zwei Riemer aus der Nationalmannschaft. Justus führte jedoch das Rennen fast die kompletten ersten 500m an, danach setzte ich mich jedoch an die Spitze. Paul Schröter hatte ich die ganze Zeit im Blick und konnte so recht kontrolliert die mittleren 1000m fahren. 700m vorm Ziel halfen 10 Druckschläge für einen deutlichen Ausbau der Führung und durch den Endspurt 300m vorm Ziel konnte ich die Führung auf knapp vier Sekunden ausbauen und eine Zeit von 5:51,9min errudern. Damit war ich recht zufrieden! Besonders freute ich mich über Justus, der im Endspurt noch Anton Braun und Tim Bartels hinter sich lassen konnte und somit auch auf dem 3. Platz einkam mit einer Zehntel vor dem 4. Platz und 3 Zehnteln vorm 5. Platz. Starke Leistung! Somit war die Trainingsgruppenleistung perfekt und wir fuhren mit zwei Meistern und zwei dritten Platz wieder nach Hause!

Erstellt von Tim Grohmann am 11.12.2016 um 16:46 Uhr.


Langstrecke Dortmund

Am Freitag stand nun seit längerer Zeit mal wieder die erste Standortbestimmung des neuen Trainingsjahres auf dem Programm. Der Start für die Teilnehmer von Rio war freiwillig aber da ich nun schon eine Weile trainierte und nicht unfit bin, wollte ich auch starten. Warum soll ich trainieren, wenn ich keine Wettkämpfe fahren möchte? Von daher ging die Reise am ersten Adventswochenende mit Bus und Hänger Richtung Westen. Angekommen am Kanal bauten wir fix unsere Boote an und dann ging es auch schon aufs Wasser. Meine Trainingsgruppe hat sich in den letzten beiden Jahren deutlich verjüngt. War ich sonst oft einer der Jüngeren, bin ich nun schlagartig zum "Alten" geworden. Wir sind mittlerweile noch 7 Sportler in Dresden. Drei Damen, darunter zwei Riemerinnen, die in Dortmund im Einer an den Start mussten und sich auch beachtlich schlugen und noch eine "Leichte", die jedoch krankheitsbedingt fehlte. Ansonsten gibt es noch ein Leichtsgewicht, der schon eine Weile bei uns trainiert und zwei "schwere" Skuller, sodass ich nicht alleine vor mich hintrainieren muss und es auch definitiv nicht langweilig wird.

Am Samstag stand dann der Wettkampftest auf dem Ergometer auf dem Programm. Ich war mir unschlüssig über meine derzeitige Form und wollte defensiv starten und sehen was möglich ist. Mit einer 5:52min über die virtuellen 2000m hätte ich gerechnet. Aber nach den Startschlägen war ich überrascht, denn es ging recht locker und ich blieb schon die ersten 500m deutlich unter meinem "Fahrplan", die 2. 500m warte ich ab und fuhr die 1:28/ 500m durch, die eine 5:52 bedeutet hätte, aber das wusste ich schon, dass es schneller werden würde. Auf den 3. 500m wurde es dann schon langsam wieder schneller und die 1:27 stand oft auf dem Display. Hintenraus wird es immer schwer, aber die schnellsten 500 in diesem Rennen waren trotzdem die letzten 500m und so stand am Ende eine 5:48,9min auf dem Display und notiert wurde nachher eine 5:49,0, da sie internen Speicher so stand...wenn ich das gewusst hätte... aber gut. Mit der Zeit war ich recht zufrieden, denn es ist immer schön zu sehen, wenn sich das Training irgendwie auszahlt. Maximilian Fränkel aus Frankfurt war 8/10 schneller und somit war ich 2. der Rangliste. Kompensiert wurde im Anschluss im Einer und danach fuhren wir gemeinsam ins Hotel, um die Beine nochmal hochzulegen.

Am Abend ging es gewohnheitsmäßig in die Stadt zum Essen und im Anschluss auf den Weihnachtsmarkt.

Am ersten Advent konnten wir dann leider nicht ausschlafen und schlemmen bis zum Umfallen, denn 10:38 Uhr fiel schon der Startschuss für die 6000m im Einer. Das Wetter war gut. Recht frisch mit 5 Grad, aber immerhin kein Wind und nur teilweise Regen. Ich bin leider nicht so richtig ins Rennen gekommen und quälte mich mehr oder weniger über die Strecke. Auf meinen Vordermann fuhr ich auf und schaukelte mich dann durchs Fahrwasser. Boris Orlowski verkündete im Ziel den dritten Platz hinter Jason Osborne und Tole Naske, die beide sehr stark gefahren sind. Timo Piontek konnte sich direkt noch mir auch noch zwei Sekunden vor mich setzen und ein wenig später noch Henrik Runge, sodass in der Endabrechnung ein 5. Platz zu Buche stand. Damit bin ich auch nicht ganz zufrieden aber ok ist es schon... Die Leistung der Trainingsgruppe war im Großen und Ganzen recht zufriedenstellend. Steven Hacker belegte den 9. Platz im Einer und Katja Rübling bei den Frauen gar den 7. Platz, was nicht nur als Riemerin beachtlich ist, sondern auch im ersten "Frauenjahr".

In den kommenden Wochen steht das Training der Grundlagenausdauer im Vordergrund und natürlich dürfen auch die koordinativen Fähigkeiten beim Spiel nicht zu kurz kommen. Am Mittwoch ist hierzu ein Tischtennisturnier, organisiert vom Ingenieurbüro für Wasser und Boden mit Wolfram Kritzner, Mitglied im TopSponsoring Dresden- Netzwerk, und am Sonntag dann noch Punktspiel im Tennis, wo Einzel gespielt wird und Doppel im Mixed. Ich freue mich auf Beides, denn es bietet immer eine willkommene Abwechslung.

Am 10.12.2016 findet in Berlin dann der erste Ergocup des Winters statt, wo ich mich auch der Konkurrenz stellen werde.

Erstellt von Tim Grohmann am 28.11.2016 um 08:10 Uhr.


Ehrung Zentrum für Hochschulsport der Uni Leipzig

Am Donnerstag fand dann auch schon die nächste Ehrung statt. Dieses Mal durch die Uni Leipzig. Sie lud die studierenden Leistungssportler in Marriott Hotel Leipzig ein und es fand eine Ehrung mit vielen netten Anekdoten und in entspannter Atmosphäre statt.

Erstellt von Tim Grohmann am 21.11.2016 um 11:24 Uhr.


Ehrung Landesruderverband Sachsen

Am Dienstag, dem 15.11.2016 fand im Bootshaus des Dresdner Ruderclub die jährliche Ehrung der erfolgreichen sächsischen Ruderer statt. Die Veranstaltung begann mit einem guten Buffett und so konnten wir gestärkt in die anstehende Ehrung gehen. Tobias Rossberg und Bernd Bielig führten als Moderatoren durch die Veranstaltung mit dem Höhepunkt der beiden Doppelviererrennen von Rio. Nach den Ehrungen biieb noch genügend Zeit für viele interessante Gespräche und darauffolgenden Buß- und Bettag durften wir zur Feier des Feiertages ausschlafen und begannen erst 8 Uhr mit dem täglichen Training.

Erstellt von Tim Grohmann am 21.11.2016 um 11:13 Uhr.